Zum Genusswandern ist die Wachau bestens geeignet
Die Wachau ist als Region gleichzusetzen mit Genuss und daher für Genusswandern bestens geeignet. Kaum eine Region verfügt über eine so große Auswahl an Hauben-Gastronomie, Restaurants, Gasthäusern und Heurigen. Warum also nicht Wandern mit Genießen verbinden, kein Widerspruch sondern vielmehr eine Ergänzung!
Ein Beispiel für Genusswandern in der Wachau
Nehmen wir als gutes Beispiel zum Thema Genusswandern in der Wachau eine leichte Wanderung. Und zwar die Strecke zwischen St. Michael nach Weißenkirchen. Mit der Bahn nach Wösendorf oder mit dem Bus nach St. Michael und es kann los gehen. Der Weg führt flach mit minimalen Anstiegen durch die Weingärten der Orte St. Michael, Wösendorf, Joching nach Weißenkirchen. Man kann die Wachauer Natur mit allen Sinnen genießen. Die Strecke ist 5km lang und gespickt mit Möglichkeiten zum Einkehren. Alleine im kleinen St. Michael (hier ist die Wehrkirche mit Karner einen Besuch wert) haben Sie schon die Qual der Wahl zwischen einem Heurigen und der Weinschenke St. Michael.
Weiter geht’s mit dem Genusswandern in der Wachau. Nach knapp 2 km erreicht man Wösendorf. Es haben meist 2-3 Heurigen und das Haubenlokal Florianihof für Genießer geöffnet. In Wösendorf sind die barocke Kirche und die engen Gässchen besonders sehenswert. Nach 1 km in Joching (meist 1 Heuriger geöffnet) findet man Holzapfels Prandtauerhof und das Restaurant, bzw. das Weingut Jamek. Von hier sind es noch 2 km nach Weißenkirchen. Hier empfiehlt es sich in der Ortsmitte bei der Heurigenanzeigetafel zu sehen welcher Heuriger geöffnet hat. In Weißenkirchen sind ist der Weingasthof Donauwirt, das Fischrestaurant Heinzle und der Kirchenwirt für besondere Gaumenfreuden bekannt. Die gotische Wehrkirche, den Ortsteil Burg und den aus der Renaissance stammenden Teisenhoferhof sollte man sich nicht entgehen lassen.
Eine sportlichere Alternative in Sachen Genusswandern in der Wachau
Für Genusswanderer in der Wachau, für die es gerne auch ein wenig höher hinauf gehen darf, ist der Vogelbergsteig Dürnstein geeignet: Bereits beim Aufstieg wird man mit einem tollen Ausblick auf das Donautal belohnt. Das Panorama reicht von Dürnstein bis hinauf zu den Frauenweingärten und hinunter bis nach Göttweig. Der Felsenvorsprung „Kanzel (546 m) und die Starhembergwarte (564 m) sollte man auf keinen Fall auslassen. Auch hier ist für Gaumengenuss gesorgt. In der Fesselhütte der Familie Riesenhuber – hier ist auch der Schlüssel für die Starembergwarte erhältlich – wird man mit Speis und Trank verwöhnt. Der Aufstieg ist teils sogar alpin, was man in der Wachau so gar nicht erwartet, und durch die starken Steigungen eher eine Wanderung mit einem höheren Schwierigkeitsgrad, sozusagen Genusswandern in der Wachau mit Anspruch.

















