Genusswandern in der Wachau

Verfasst von Annemarie Heller on 6. April 2010 in Allgemein, Genuss - Keine Kommentare
Zum Genusswandern ist die Wachau bestens geeignet

Zum Genusswandern ist die Wachau bestens geeignet

Die Wachau ist als Region gleichzusetzen mit Genuss und daher für Genusswandern bestens geeignet. Kaum eine Region verfügt über eine so große Auswahl an Hauben-Gastronomie, Restaurants, Gasthäusern und Heurigen. Warum also nicht Wandern mit Genießen verbinden, kein Widerspruch sondern vielmehr eine Ergänzung!

Ein Beispiel für Genusswandern in der Wachau

Nehmen wir als gutes Beispiel zum Thema Genusswandern in der Wachau eine leichte Wanderung. Und zwar die Strecke zwischen St. Michael nach Weißenkirchen. Mit der Bahn nach Wösendorf oder mit dem Bus nach St. Michael und es kann los gehen. Der Weg führt flach mit minimalen Anstiegen durch die Weingärten der Orte St. Michael, Wösendorf, Joching nach Weißenkirchen. Man kann die Wachauer Natur mit allen Sinnen genießen. Die Strecke ist 5km lang und gespickt mit Möglichkeiten zum Einkehren. Alleine im kleinen St. Michael (hier ist die Wehrkirche mit Karner einen Besuch wert) haben Sie schon die Qual der Wahl zwischen einem Heurigen und der Weinschenke St. Michael.

Weiter geht’s mit dem Genusswandern in der Wachau. Nach knapp 2 km erreicht man Wösendorf. Es haben meist 2-3 Heurigen und das Haubenlokal Florianihof für Genießer geöffnet. In Wösendorf sind die barocke Kirche und die engen Gässchen besonders sehenswert. Nach 1 km in Joching (meist 1 Heuriger geöffnet) findet man Holzapfels Prandtauerhof und das Restaurant, bzw. das Weingut Jamek. Von hier sind es noch 2 km nach Weißenkirchen. Hier empfiehlt es sich in der Ortsmitte bei der Heurigenanzeigetafel zu sehen welcher Heuriger geöffnet hat. In Weißenkirchen sind ist der Weingasthof Donauwirt, das Fischrestaurant Heinzle und der Kirchenwirt für besondere Gaumenfreuden bekannt. Die gotische Wehrkirche, den Ortsteil Burg und den aus der Renaissance stammenden Teisenhoferhof sollte man sich nicht entgehen lassen.

Eine sportlichere Alternative in Sachen Genusswandern in der Wachau

Für Genusswanderer in der Wachau, für die es gerne auch ein wenig höher hinauf gehen darf, ist der Vogelbergsteig Dürnstein geeignet: Bereits beim Aufstieg wird man mit einem tollen Ausblick auf das Donautal belohnt. Das Panorama reicht von Dürnstein bis hinauf zu den Frauenweingärten und hinunter bis nach Göttweig. Der Felsenvorsprung „Kanzel (546 m) und die Starhembergwarte (564 m) sollte man auf keinen Fall auslassen. Auch hier ist für Gaumengenuss gesorgt. In der Fesselhütte der Familie Riesenhuber – hier ist auch der Schlüssel für die Starembergwarte erhältlich – wird man mit Speis und Trank verwöhnt. Der Aufstieg ist teils sogar alpin, was man in der Wachau so gar nicht erwartet, und durch die starken Steigungen eher eine Wanderung mit einem höheren Schwierigkeitsgrad, sozusagen Genusswandern in der Wachau mit Anspruch.

Über den Autor

Mein Name ist Annemarie Heller, im Jahr 1993 habe ich die elterliche Frühstückspension übernommen. Meinen Beruf als Pensionswirtin übe ich mit sehr viel Freude aus, viele Gäste kommen als Wachau-Neulinge und kehren als Stammgäste zurück. Als Wachauerin ist es schön, mein Wissen über die Region hier im Blog weitergeben zu dürfen. Es ist ein großes Glück, in die traditionsreiche Naturlandschaft des Weltkulturerbe Wachau geboren worden zu sein.

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