Die Kirche von Dürnstein

Blick auf die Kirche von Dürnstein in der Wachau

Blick auf die Kirche von Dürnstein in der Wachau

Die barocke Kirche von Dürnstein ist schon von weitem sichtbar und mit dem markanten blau-weißen Turm ist sie quasi das Wahrzeichen von Dürnstein und der Wachau. Den besten Blick auf die Kirche von Dürnstein hat man übrigens vom anderen Donauufer aus. Dorthin, nach Rossatz, gelangt man von Dürnstein aus mit einer kleinen Motorfähre und wird mit einem einzigartigen Blick auf das romantische Städtchen Dürnstein mit seinem Stift, dem Schloss Dürnstein und der Ruine reich belohnt.

Die Geschichte der Kirche von Dürnstein

Das Stift Dürnstein mit dem auffälligen blau-weißen Turm der Stiftskirche war früher ein Kloster. Am Platz des heutigen Stifts wurde im Jahr 1372 eine Kapelle gegründet. Diese wurde 1400 erweitertet und eine Krypta gebaut. Im Jahr 1410 erhielt das Gebäude seine Widmung als Kloster. Augustiner Chorherren wurden dafür aus dem böhmischen Wittingau nach Dürnstein geholt. Der barocke Umbau des Stifts wurde von Probst Hieronymus Übelbacher, dem Probst von Dürnstein, im 18. Jahrhundert veranlasst. Für die Barockisierung zeichnen die Künstler Joseph Munggenast, Jakob Prandtauer und Matthias Steinl verantwortlich. Die Bildhauerarbeiten an den Stiftsgebäuden und in der Kirche von Dürnstein gestaltete Johann Schmidt, der Vater des berühmten österreichischen Barockmalers Johann Martin Schmidt (“Kremser Schmidt”). Der Turm der Kirche von Dürnstein ist mit kostbaren Reliefs des Leidens Christi überzogen.

Heiraten in der Kirche von Dürnstein

1788 – mit der Klosteraufhebung unter Kaiser Joseph II – wurde das Stift Dürnstein aufgehoben und kam als Pfarre zum Augustinerchorherren-Stift Herzogenburg, dem es heute noch angehört. Für Wachaubesucher ist ein Besuch von Stift Dürnstein Pflicht. Eine geführte Besichtigung umfasst Stiftshof, Kirche, barocken Kreuzgang, Krypta und die Donauterrasse. Immer mehr Leute entscheiden sich auch, in der wunderschönen und romantischen Kirche von Dürnstein zu heiraten.

Über den Autor

Mein Name ist Marlies Mandl und ich bin eine waschechte Wachauerin. Ich bin in Weißenkirchen in der Wachau als Kind eines Gastwirte-Ehepaars aufgewachsen. Nach der Matura zog es mich zum Studieren nach Wien, wo ich eine wunderschöne Studentenzeit verbracht habe.

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