
Die Hausherrin im Gästehaus Heller
Wir waren noch nie in der Wachau, als wiedermal am Samstag nachmittag auf ORF 2 die „4 Mädls aus der Wachau“ sahen, entschieden wir uns die Wachau mal zu besuchen. Wir haben uns dann gleich die Telefonnummer der Tourismusinformation Weißenkirchen (Tel. +43/2715/2600 u. mail info@weissenkirchen-wachau.at) rausgesucht. Die nette Dame am Telefon empfahl uns vorzubuchen, u. hat uns gleich mit Kontaktdaten, von der uns gewünschten Kategorie Frühstückspension versorgt.
Am Anreisetag sind wir dann noch vor unserem Quartier in die Tourismusinformation, die ja praktischerweise direkt an der B3 liegt, gefahren, u. haben uns für die nette Beratung bedankt. Frau Ottmann deckte uns dann gleich mit Auflugstipps u. Prospekten ein, da haben wir dann auch entdeckt, dass im Informationsgebäude auch eine Vinothek untergebracht ist. 20 Weißenkirchener Winzer betreiben die Vinothek Thal Wachau, jeden Tag versieht ein anderer Winzer seinen Dienst, von dem gibt es dann die Weine zu verkosten, was wir dann auch taten! So kam es also, dass wir dann schon ziemlich beschwingt u. lustig unser Urlaubsquartier, die Pension Gästehaus Heller, bezogen haben.
Die Frühstückspension Gästehaus Heller liegt schön zentral, und doch ruhig. Parkplätze sind in Weißenkirchen Mangelware, das Gästehaus Heller hat genügend Plätze für Gäste, was mit ein Grund war, uns für das Haus Heller zu entscheiden. Familie Heller betreibt das Gästehaus mit Leib und Seele. Annemarie Heller mit ihrem aus Straubing/Niederbayern stammenden Mann, die Seniors Franz und Johanna Heller, man kann hier mit allen einen netten Plausch halten, u. erfährt nebenher sehr viel über die Geschichte des Gästehaus Heller, Weißenkirchen, die Wachau und bekommt viele Tipps zur Urlaubsgestaltung, auch Infos, zu Ausflugszielen, die nicht jedem geläufig sind. Franz u. Johanna Heller sind beide pensionierte Schneidermeister. Franz Heller hat, nach eigenen Angaben, hunderte Kalmuckjanker (das sind die karierten Wachauer Trachtenjacken) genäht, u. Johanna Heller war auf Dirndl und Wachauer Trachten spezialisiert. Stolz zeigt uns Herr Heller einen seiner Kalmuckjanker und seine kleine Schneiderwerkstatt.
In der alten Schneiderei befindet sich jetzt der neue Frühstücksraum, der Raum hat ein sehr gutes Klima und ist hell. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen und unser Zimmer war sehr gemütlich. Unser Lieblingsplatz während des Urlaubes war der Garten des Gästehauses. Dieser liegt direkt an der Wehrmauer der Weißenkirchner Kirche – schön ruhig mitten in der Natur. Praktischerweise gibt es nicht nur im Aufenthaltsraum „Schneiderstüberl“ ewas zu trinken, sondern eben auch auf der Terrasse und im Garten. Wobei, in der Wachau zu verhungern und zu verdursten, dem Bedarf es in der Tat eines Wunders – bei der tollen Auswahl an Restaurants, die Heurigen nicht zu vergessen!
Vor der Heimreise haben wir uns noch in der Rezeption des Gästehaus Heller mit guter hausgemachter Marillenmarmelade eingedeckt, einigen guten Schnäpsen, und Wachauer Schokolade. An diesen Urlaub werden wir uns noch lange erinnern

















