Wachauring Melk

Verfasst von Wolfhardt Roisl on 13. März 2010 in Allgemein, Sport, Wissenswertes - Keine Kommentare
Der Wachauring in Melk in der Wachau

Der Wachauring in Melk in der Wachau

Der Wachauring Melk ist neben dem Salzburgring eine der letzten klassischen Rennstrecken für Automobile und Rennfahrzeuge in Österreich. Je nach Bedarf, können die Rennteams zwischen Asphalt- und Schotterstrecke wählen. Der Parcours auf dem Wachauring stellt die Fahrkünste der Rennpiloten auf manch’ heikle Probe. Motorsport-Größen wie Herbert Grünsteidl, Günther Huber, Erich Breinsberg, Alexander Wurz, Walter Lechner, Rudolf Stohl gaben sich am Wachauring schon die Ehre und ihren Fahrzeugen die Sporen.

Der ÖAMTC Wachauring wurde in den letzten Jahren einer Verjüngungskur samt Lifting unterzogen. Ein neues Fahrtechnikzentrum mit Schleuder-Trainingsfläche zwischen Wasserfontänen wurde eröffnet. Den Saisonauftakt im Motorsport bildet jedes Jahr ein Streifzug durch die Welt der historischen Rennfahrzeuge (Histo-Cup) mit Rahmenveranstaltung. Rallycross Europameisterschafts-Rennen, bei denen sich die internationale Elite in dieser Rennserie ein Stelldichein am Wachauring gibt sowie Driftchallenge runden die Motorsport-Veranstaltungen ab. Mit Blick auf das wundervolle Stift Melk können Interessierte Motorsport hautnah erleben und das passive Sporterlebnis auch in ein aktives umgestalten; Gäste können per Fahrrad, mit Laufschuhen oder per Oldtimer die Kurven der Wachau in Richtung Spitz und Krems durch die Wachau begehen oder befahren.

Ein Abstecher in Weißenkirchen in das Clubrestaurant und zu den historischen Gemäuern „Zum alten Zechhaus“ in der Oberen Bachgasse 83 und ein Smalltalk mit den Inhabern über die Faszination Automobile, runden einen Besuch in der Wachau ab. Sollten Sie noch Zeit finden und ein Stück des österreichischen Jakobsweges gehen wollen, welcher am Stift Göttweig vorbei führt, können Sie köstlich zubereitete Jakobsmuscheln ebenfalls im Clubrestaurant „Zum alten Zechhaus“ genießen. Das verstehen die Niederösterreicher unter „Synergie“ in vollendeter Form.

So wie die legendären Formen des Wachauringes und aller motorsportbegeisterten Schönen, die noch heute die Rennstrecke säumen. Starke Motoren und schnittige Autos haben zu allen Zeiten auch Frauen fasziniert. In der Wachau kann man alles zusammen erleben. Sehen und gesehen werden, Geschichte und G’schichterln, Klatsch und Tratsch, Kunst und Kultur, Einfaches und Mondänes, Altes und Neues. Der Wachauring hat seinen festen Platz im Landschaftsbild Niederösterreichs und ist auch ein Teil eines Motors für die lebendige Wirtschaft in dieser Region.

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