
Die Kunsthalle in Krems in der Wachau
Für eine Reise durch die Wachau sollte man sich Zeit nehmen. Wer es eilig hat, ist vor allem im Sommer und während des Weinherbst auf dem falschen Weg, sollte er sich die Donauuferstraße in der Wachau ausgesucht haben. Im Durchschnitt darf man 70 km/h fahren. Doch da beginnt schon das Problem… Flott durch die Wachau zu fahren ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das wohl bezauberndste Flußtal Europas mit atemberaubenden Ausblicken hindert einen förmlich daran aufs Gas zu steigen. Die in Terrassen angelegten Weingärten, die mittelalterlich anmutenden Dörfer, die sich an die Hänge schmiegen, bringen einen zum Träumen.
Das Tor zur Wachau
Jetzt bloß keine Eile! Krems – „Das Tor zur Wachau“ – mit seinen erhabenen Kirchtürmen, seinen prachtvollen Bürgerhäusern und hübsch renovierten Brunnen, lädt zu einem Halt. Aber nicht nur um zu bummeln, nein, in der Schwesterstadt Stein befindet sich die „Kunstmeile Krems“ (unter anderem mit der Kunsthalle, dem Karikaturmuseum, etc.). Über die Donaubrücke kommt man nach Mautern, römisch „Favianis“. Ja, sogar die Römer haben sich in der Wachau wohl gefühlt. Ein Römermuseum mit zigtausenden Fundstücken zeugt davon. Die Römer waren auch diejenigen, die ein sehr wertvolles Geschenk in die Region brachten: den Wein.
Oberhalb von Mautern erhebt sich das „österreichische Montecassino“ – Stift Göttweig. Das Stift ist wirklich einen Besuch wert. In Dürnstein, hat man das Gefühl, die Zeit steht still. Dort wurde König Richard Löwenherz gefangen gehalten. Wer seinen Blick von der Ruine über das Tal schweifen läßt, fragt sich sicher nicht mehr, warum der berühmte „Besucher“ auch nach seiner Freilassung von diesem phantastischen Flecken Erde geschwärmt hat.

















