Auf Reisen in der Wachau

Verfasst von on 26. Oktober 2009 in Wissenswertes - 1 Kommentar
Spitz an der Donau

Spitz an der Donau

Spitz an der Donau, das rund um den „Tausendeimerberg“ gebaut ist, besticht mit seinem wunderbaren Platz vor der Kirche aus dem 15. Jahrhundert. Auf keinen Fall versäumen darf man einen Besuch im Schifffahrtsmuseum. Das Schifffahrtsmuseum Spitz bietet eine große Auswahl an Originalobjekten aus der Blütezeit der Holzschifffahrt und Flößerei. Die präzise gebauten Modelle präsentieren sich in den alten Gewölberäumen in modernen Glasvitrinen. Neben der Geschichte der Schifffahrt wird dem Besucher auch das Leben der Schiffleute, des Adels und des Kaiserhauses näher gebracht. Vom Museum aus sollte man gleich den Weg Richtung Ruine Hinterhaus in Angriff nehmen.

Ruine Hinterhaus

Auf der Ruine Hinterhaus hausten vor 700 Jahren die Ritter von Spitz. Diese Burg diente den Kuenringern zur Überwachung der Donau. Viele Sagen und Erzählungen ranken sich um die Ruine Hinterhaus. Angeblich spukt es bis heute auf dieser Ruine. Der Geist der verstorbenen Adelheid, Frau von Heinrich des Eisernen, erscheint jedes Jahr zum Todestag ihres Gatten auf der Ruine Hinterhaus in der Wachau, da dieser nur wenige Monate nach dem Tod seiner Frau erneut geheiratet hat.

Auf Reisen in der Wachau empfiehlt sich ein kleiner Abstecher auf den Jauerling. Der Jauerling ist von der Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung in das Schwarze Meer der höchste Berg an der Donau überhaupt – das Dach der Donau. Mehr als 700 Höhenmeter trennen das Donauufer vom Gipfelbereich. Durch seine exponierte Lage bietet der Jauerling ein Aussichtsreich von den Karpaten über die Wiener Alpen und den Ötscher bis zum Watzmann.

Maria Laach

Maria Laach liegt am Plateau des Jauerlings auf 580 m und ist die höchstgelegene Donaugemeinde überhaupt. Die Wallfahrtskirche Maria Laach gehört zu den wenigen Kunstwerken des Landes, deren mittelalterliche Ausstattung sich fast unvermindert erhalten hat. Die Pfarrkirche beherbergt viele Kunstschätze. Der bekannteste – das Gnadenbild: “Maria Sechsfinger” aus dem Jahre 1440. Es heißt, es sei dies ein Versehen oder manche behaupten aber, dass es aus Bosheit des unbekannten Malers geschehen ist. Darauf aufmerksam gemacht, habe dieser gemeint, das mache nichts, denn die Bauern könnten ohnedies nicht so weit zählen, versuchte aber den sechsten Finger zu übermalen. Dieser sei aber immer wieder zum Vorschein gekommen.

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Über den Autor

Ein herzliches „Grüß Gott“. Mein Name ist Maria Rosenberger und seit über zwanzig Jahren bin ich die Donauwirtin in Weißenkirchen in der Wachau. Bei uns im Haus bin ich nicht nur Gastgeberin, sondern auch Küchenchefin unseres Restaurants.

Ein Kommentar on "Auf Reisen in der Wachau"

  1. Ulla Hohnau 1. November 2009 um 03:33 ·

    Sehr interessanter Bericht, vielen Dank. Darauf gestoßen bin ich durch Google, weil meine nächste Reise nach Wachau führen soll. Ich hab mir den Bericht durchgelesen und gleich Vorfreude am Schiffahrtsmuseum gefunden. Das werde ich mir bei meiner Reise natürlich auf jeden Fall anschauen. Ebenfalls konnte ich mich für die 500 Jahre alte Kirche begeistern. Sehr interessant! Ich bin gespannt!

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