
Die Wachau zur Zeit der Weinlese
Jetzt, wo die Blätter zu färben beginnen, sind auch die Weintrauben in der Wachau reif – die Weinlese beginnt: Schon früh am Morgen sieht man die Winzer mit Lesekübeln, Butten und Lesescheren „bewaffnet“ in die Weingärten fahren. Die Traktoren ziehen die Anhänger auf denen dann die Trauben in den Lesekisten nach Hause transportiert werden. Sorgsam werden die Trauben von Hand gelesen, nur die schönsten Beeren kommen in die Kübel, alle Verunreinigungen wie faule oder trockene Beeren werden ausgeschnitten.
Meist ist ein jüngerer Mann der Lesemannschaft dazu ausersehen, die vollen Kübel in die Lesekisten zu leeren. Sind diese voll werden die Trauben nach Hause transportiert. Weinlese – eine fröhliche Arbeit, bei der viel gescherzt wird und wo es im Weingarten immer wieder eine gute Jause gibt – ist sie doch der Lohn für die vielen Stunden die der Winzer das ganze Jahr über im Weingarten verbracht hat.
Im Weingut werden die Trauben gerebelt, also von den Stielen befreit und kommen in die Presse, wo der Rebensaft ausgepresst wird. Dieser wird in ein Fass gepumpt, wo die Gärung statt findet.



























2 Kommentare on "Die Weinlese in der Wachau"
Ich war auch schon bei der Weinlese dabei, u. habe festgestellt, dass das Lesen in den hohen Lagen der Wachauer Weinberge ziemlich anstrengend ist, allerdings auch eine befriedigende Arbeit, wenn man das Resultat im Glas danach als Gut befindet.
Wollte immer schon einmal bei einer Weinlese mithelfen. Gibt es da noch Bedarf? Bin fleißig und sehr genau und eine gute Köchin. Auch wenn ich sowas bisher noch nicht gemacht habe, will ich damit sagen dass ich gerne mit Lebensmitteln arbeite. Und besonders gut kann ich mir auch eine Arbeit mit Trauben vorstellen. Freue mich auf eine Antwort. Liebe Grüße Ulrike Postl